MasukVon ihrem Vater verstoßen und von ihrer Stiefmutter schikaniert, sah Sophie Tanner nur einen Ausweg: Sie drang in die Villa des mächtigen Magnaten von Königsberg, Maximilian von Berg, ein und forderte ihn zur Heirat. Am Tag der Hochzeit entdeckte Maximilian, dass Sophie keine Jungfrau mehr war. Er war überzeugt, sie führe ein zügelloses Leben und sei moralisch verdorben. Nach zehn Monaten brachte Sophie ihr Kind zur Welt, willigte in die Scheidung ein, verließ das Haus ohne einen Cent. Sie verschwand spurlos. Jahre später kehrte Sophie nach Königsberg zurück – an ihrer Seite ein Kind. „Herr von Berg, ich habe gehört, Sie suchen einen Privatarzt?“ Maximilian tappte bereitwillig in die Falle: „Sie sind eingestellt.“ Gerüchte machten die Runde: Herr von Berg hatte keine Ehefrau und brauchte keine Geliebte – stattdessen umsorgte er seine Privatärztin wie einen Schatz. Ihr Kind, dessen Vater unbekannt war, behandelte er wie sein eigenes.
Lihat lebih banyak„Oh je!“Bevor Maximilian etwas sagen konnte, erschrak Frau Vollmer. „Eila, nicht so wild! Er hat keine Zeit!“„…“ Eilas Mund verzog sich, gleich würde sie wieder weinen.„Was ist heute nur mit ihr los …“Frau Vollmer war mit ihrem Latein am Ende. Nicht dass sie Eila lästig fand, aber sie sorgte sich, dass Eila Maximilian verärgerte und es später Sophie schwer machen würde.„Herr von Berg, Kinder verstehen das noch nicht …“„Gib sie mir.“Maximilian hatte keine Lust auf ihr Gerede und streckte die Arme nach Eila aus.„Was?“ Frau Vollmer glaubte, sich verhört zu haben.„Hoch!“Eila war schon glücklich in Maximilians Arme gehüpft und zeigte ihre kleinen Milchzähnchen.Maximilian hielt sie und fasste ihre kleine Hand.Frau Vollmer war baff. Sie weinte tatsächlich … nicht mehr?Wer hätte gedacht, dass Herr von Berg mit seinem finsteren Gesicht Erwachsene einschüchtern, aber Kinder begeistern konnte.Auch Maximilian war stolz und selbstzufrieden.Doch plötzlich breitete sich
Er runzelte die Stirn und überlegte.„In Königsberg nennt man das Blind Date?“Natürlich.Sophie lächelte hilflos. „Das hat er mir auch gesagt. Aber, Herr Ahrens, ich muss Ihnen sagen – im Moment habe ich keine solchen Pläne.“„Hm?“Vincent war überrascht und hob die Brauen.Er wirkte irritiert. „Sie meinen, ich gefalle Ihnen nicht? Bin ich etwa nicht gut genug?“Das wäre wirklich schade, denn sie hatte einen ausgezeichneten ersten Eindruck auf ihn gemacht.Hübsch, eine klassische Schönheit, selbstsicher und ungezwungen, mit eleganter Ausstrahlung – an ihr schien einfach alles zu stimmen.„Nein, das nicht.“Sophie schüttelte lächelnd den Kopf. „Herr Ahrens, an Ihnen liegt es wirklich nicht. Zweifeln Sie nicht an sich. Es liegt an mir. Im Moment genieße ich es, allein zu sein.“Vincent begriff allmählich.Obwohl sie einen guten ersten Eindruck auf ihn gemacht hatte, kannten sie sich erst seit Kurzem. Gefühle waren noch nicht im Spiel, und er hatte nicht vor, sie zu irgendetw
„Das ist kein Scherz.“Am anderen Ende lachte Ronan. „Du bist auch nicht mehr die Jüngste. Willst du etwa nie heiraten?“„Nein …“Sophie war zwar nicht der Meinung, dass man unbedingt heiraten musste, aber eine überzeugte Ehegegnerin war sie auch nicht.„Im Moment plane ich das einfach nicht.“„Dann triff ihn wenigstens.“Ronan drängte auch nicht. „Er kommt gerade beruflich in deine Gegend, nicht extra deinetwegen. Er kennt niemanden in Königsberg. Tu mir den Gefallen, zeig ihm ein bisschen die Stadt.“So gesehen konnte Sophie schlecht ablehnen.„Na gut.“Sie stimmte zu und fragte dann: „Hat er bestimmte Vorlieben oder Tabus? Damit ich Bescheid weiß.“Am anderen Ende erzählte Ronan ihr alles im Detail.„Hm, gut …“Sophie hörte aufmerksam zu und merkte sich alles.Am Eingang, um die Ecke.Maximilian stand da, im Gegenlicht, das Gesicht im Schatten. Seine Mundwinkel hoben sich zu einem kaum merklichen, kalten Lächeln.Ein Blind Date?Und so detailliert nachfragen!Sehr e
„Hm?“Die Stimme des Mannes hob sich träge. „Was schreist du? Was ist passiert? Wo habe ich dich berührt?“Was??Sophie konnte es nicht fassen. Spielte er wirklich so unwissend oder tat er nur so?„Vielleicht …“Maximilian schien nachzudenken und sagte unsicher: „Habe ich vielleicht gerade deine … ahem …“Dann räusperte er sich verlegen.„Entschuldigung, das war keine Absicht. Es ist so dunkel hier.“Er erklärte: „Ich wollte hinausschauen, ob die beiden weg sind.“Diese Erklärung …Sophie biss die Zähne zusammen und wusste nicht, ob sie ihm glauben sollte.„Was denkst du?“Maximilian sprach mit einem Anflug von Belustigung, seine Lippen fast an ihrem Ohr, sein Atem warm. „Dachtest du, ich wollte dich küssen?“„…“ Sophie erstarrte. Ihre Gedanken lagen offen vor ihm.Tsk.Maximilian lachte leise, spöttisch. „Da bildest du dir etwas ein. Wir waren mal verheiratet, das war es dann. Es gibt so viele Frauen auf der Welt, so viele Möglichkeiten – glaubst du, ich hänge ausgerech
Ohne Nebenjob musste Sophie den Gürtel enger schnallen und dringend eine neue Arbeit finden.Doch wie sie befürchtet hatte – wegen ihrer ohnehin schon arbeitsreichen Praktikumsstelle hatte sie keine zeitliche Flexibilität. Einen Nebenjob zu finden war nicht einfach.Eine Woche lang suchte Sophie i
„Adrian, geh zur Seite.“Maximilian schob Adrian beiseite. Die Wut von eben war verschwunden, und er hatte wieder seine gewohnte, unnahbar vornehme Haltung angenommen.Kühl fragte er: „Was gibt es?“„Hast du dafür gesorgt, dass sie mich entlassen?“„Ja.“Maximilian warf ihr einen Blick zu. „Ich
Sophie verbrachte den ganzen Tag in Linas Wohnung.Am Abend sah Sophie auf die Uhr, nahm ihre Tasche und ging hinaus. Heute Nacht hatte sie einen Nebenjob.Nach ihrem achtzehnten Geburtstag gab Vivian ihr kein Geld mehr.Sie lebte von Stipendien und Nebenjobs.Was die Karte anging, die Maximilia
Von einem starken Bauchgefühl getrieben, drehte Sophie sich um und ging zurück.Vor dem Haus der Tanners kam Melissa heraus, hatte sich umgezogen und ihr Make-up erneuert.Die Autotür öffnete sich, Maximilian stieg aus und reichte ihr einen Blumenstrauß.Leuchtend rote Rosen, Symbol brennender Li












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