เข้าสู่ระบบVon ihrem Vater verstoßen und von ihrer Stiefmutter schikaniert, sah Sophie Tanner nur einen Ausweg: Sie drang in die Villa des mächtigen Magnaten von Königsberg, Maximilian von Berg, ein und forderte ihn zur Heirat. Am Tag der Hochzeit entdeckte Maximilian, dass Sophie keine Jungfrau mehr war. Er war überzeugt, sie führe ein zügelloses Leben und sei moralisch verdorben. Nach zehn Monaten brachte Sophie ihr Kind zur Welt, willigte in die Scheidung ein, verließ das Haus ohne einen Cent. Sie verschwand spurlos. Jahre später kehrte Sophie nach Königsberg zurück – an ihrer Seite ein Kind. „Herr von Berg, ich habe gehört, Sie suchen einen Privatarzt?“ Maximilian tappte bereitwillig in die Falle: „Sie sind eingestellt.“ Gerüchte machten die Runde: Herr von Berg hatte keine Ehefrau und brauchte keine Geliebte – stattdessen umsorgte er seine Privatärztin wie einen Schatz. Ihr Kind, dessen Vater unbekannt war, behandelte er wie sein eigenes.
ดูเพิ่มเติมAber sie bereute nichts. Jeder musste für sein Handeln bezahlen.Sie haderte nur damit, dass sie ins Gefängnis sollte, während Melissa straffrei ausging!Doch nun sagte Maximilian ihr, dass ihr nichts passieren würde ...Mit einer lässigen Handbewegung hatte er alles für sie geregelt. Sie musste nur den Mund aufmachen.Sophie lächelte kurz. So hatte er also auch Melissa geschützt. Bei dem Gedanken kochte der Hass in ihr hoch.Aber sie fragte Maximilian nicht.Sie wusste genau, dass er es nicht zugeben würde – wie schon so oft zuvor.Wozu noch fragen? Sie bildete sich nicht ein, ihn überzeugen zu können.Was sie bereits versucht hatte, musste sie nicht noch einmal vergeblich versuchen.Die Frage war: Sollte sie seinen Schutz annehmen?Hätte sie keine Tochter, würde Sophie seinen Schutz vermutlich weiterhin ablehnen ...Aber wenn sie an ihre Tochter dachte – sie konnte sie nicht gleich nach der Geburt ohne Mutter lassen ...Abgesehen davon: Warum sollte sie seine Hilfe nicht
Als er an ihre Blindheit dachte, wurde Maximilians Stimme noch sanfter.„Keine Sorge, auch mit deinen Augen wird es wieder besser. Alles wird gut.“Aus Angst, sie könnte in Trübsinn verfallen, sprach er wieder vom Baby.„Auch wenn sie ein Frühchen ist – bei der Geburt hat sie kräftig geschrien.“„...“ Sophie hörte still zu, ihre Mundwinkel hoben sich leicht. Ja, sie hatte es gehört, trotz aller Schmerzen.„Übrigens, hast du dir einen Namen für das Baby überlegt?“„...“ Sophie zögerte und schüttelte den Kopf.Daran hatte sie wirklich noch nicht gedacht.„Also ...“Maximilian verstand. „Der offizielle Name hat noch Zeit, Großvater wird sich etwas überlegen. Erst mal einen Kosenamen. Was wäre gut?“Sophie sagte immer noch nichts. Auf die Schnelle fiel ihr nichts ein.„Ich hätte eine Idee.“Maximilians Stimme verriet ein Lächeln.„Unsere kleine Prinzessin ist zu früh gekommen. Sie hatte es so eilig, Mama und Papa zu sehen. Wie wäre es mit ‚Frühi‘?“Frühi?Frühi ... Sophie wi
„Wohlauf? Das nennen Sie wohlauf?“Ronan hatte sich zuvor beim Pflegepersonal erkundigt und wusste von der Frühgeburt, der schweren Blutung und der Erblindung.„Wie konnte es so weit kommen?“„...“ Sophie seufzte leise. „Meine Schwangerschaft verlief problematisch.“Ronan hob die Hand und wedelte vor ihren Augen. Als er sich vergewissert hatte, dass sie wirklich nichts sah, verfinsterte sich seine Miene.„Das meinte ich nicht.“Sophie stutzte. „Sie meinen ... Sie wissen davon?“Wie das?Dass sie auf der Wache gewesen war, hatte Maximilian von den Medien ferngehalten.Wie konnte er davon wissen?Als hätte er ihre Frage erahnt, sagte Ronan: „Ich sagte Ihnen, ich habe mehr Möglichkeiten, als Sie denken. Was ich wissen will, erfahre ich – aber lassen wir das. Was haben Sie vor?“Pläne?Sophie starrte ins Leere. Was sollte sie vorhaben? Als Blinde konnte sie sich kaum bewegen.Als sie schwieg, wartete Ronan geduldig und fragte erneut: „Brauchen Sie immer noch keine Hilfe?“„..
Sophie wurde vom Kreißsaal zurück ins Schlafzimmer gebracht und schlief weiter.Als Rechtsanwalt Krause kam, war Maximilian gerade bei seiner Tochter gewesen.Als Frühchen hatte sie die Augen noch nicht geöffnet, aber das hinderte sie nicht daran, zu trinken. Sie war brav und pflegeleicht.„Kommen Sie, setzen Sie sich.“Maximilian deutete auf das Sofa und setzte sich selbst.Rechtsanwalt Krause kam wegen Sophies Fall.Auf dem Weg hatte er sich schon Gedanken gemacht.„Herr von Berg, Ihre Frau hat gerade entbunden, das ist günstig ... Wenn sie erklärt, dass es keine Absicht, sondern ein Unfall war, dürfte angesichts ihres Zustands eine Bewährungsstrafe kein Problem sein. Melissa müsste lediglich eine höhere Entschädigung erhalten.“Das klang völlig unproblematisch.Doch Maximilian überlegte einen Moment und schüttelte den Kopf.„Ich will keine Bewährung. Ich will, dass sie ohne jeden Makel bleibt, verstehen Sie?“Das ...Rechtsanwalt Krause stutzte. Hieß das, Frau von Berg h
Ohne Nebenjob musste Sophie den Gürtel enger schnallen und dringend eine neue Arbeit finden.Doch wie sie befürchtet hatte – wegen ihrer ohnehin schon arbeitsreichen Praktikumsstelle hatte sie keine zeitliche Flexibilität. Einen Nebenjob zu finden war nicht einfach.Eine Woche lang suchte Sophie i
„Adrian, geh zur Seite.“Maximilian schob Adrian beiseite. Die Wut von eben war verschwunden, und er hatte wieder seine gewohnte, unnahbar vornehme Haltung angenommen.Kühl fragte er: „Was gibt es?“„Hast du dafür gesorgt, dass sie mich entlassen?“„Ja.“Maximilian warf ihr einen Blick zu. „Ich
Sophie verbrachte den ganzen Tag in Linas Wohnung.Am Abend sah Sophie auf die Uhr, nahm ihre Tasche und ging hinaus. Heute Nacht hatte sie einen Nebenjob.Nach ihrem achtzehnten Geburtstag gab Vivian ihr kein Geld mehr.Sie lebte von Stipendien und Nebenjobs.Was die Karte anging, die Maximilia
Von einem starken Bauchgefühl getrieben, drehte Sophie sich um und ging zurück.Vor dem Haus der Tanners kam Melissa heraus, hatte sich umgezogen und ihr Make-up erneuert.Die Autotür öffnete sich, Maximilian stieg aus und reichte ihr einen Blumenstrauß.Leuchtend rote Rosen, Symbol brennender Li












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