로그인Von ihrem Vater verstoßen und von ihrer Stiefmutter schikaniert, sah Sophie Tanner nur einen Ausweg: Sie drang in die Villa des mächtigen Magnaten von Königsberg, Maximilian von Berg, ein und forderte ihn zur Heirat. Am Tag der Hochzeit entdeckte Maximilian, dass Sophie keine Jungfrau mehr war. Er war überzeugt, sie führe ein zügelloses Leben und sei moralisch verdorben. Nach zehn Monaten brachte Sophie ihr Kind zur Welt, willigte in die Scheidung ein, verließ das Haus ohne einen Cent. Sie verschwand spurlos. Jahre später kehrte Sophie nach Königsberg zurück – an ihrer Seite ein Kind. „Herr von Berg, ich habe gehört, Sie suchen einen Privatarzt?“ Maximilian tappte bereitwillig in die Falle: „Sie sind eingestellt.“ Gerüchte machten die Runde: Herr von Berg hatte keine Ehefrau und brauchte keine Geliebte – stattdessen umsorgte er seine Privatärztin wie einen Schatz. Ihr Kind, dessen Vater unbekannt war, behandelte er wie sein eigenes.
더 보기Sein Blick wurde dunkler. „Ich … ich mag dich.“„!!“Sophie fühlte sich wie vom Blitz getroffen und brachte kein Wort heraus!„Haha.“Eberhard war etwas verlegen, fuhr aber fort: „Ich weiß, dass ich mich in meinem Alter nicht so aufführen sollte. Gefühle lassen sich aber nicht kontrollieren, sobald sie erst einmal da sind. Ich hatte nicht erwartet, in meinem Alter noch einmal jemandem wie dir zu begegnen und mich noch einmal zu verlieben.“„Sophie.“Er zog ihre Hand näher zu sich. Die zarte Berührung ihrer Handfläche ließ sein Herz rasen.„Ich mag dich wirklich. Ich werde gut zu dir sein. Natürlich kann ich dir keine Ehe bieten. Alles andere kann ich dir geben. Komm zu mir, ja?“Sophie riss die Augen auf. Exakt so, wie Maximilian es gesagt hatte!Panik, Schuld und … Ekel kamen über sie.„Herr Wenzel …“Sophie versuchte verzweifelt, ihre Hand zu befreien.„Sie scherzen. Wie sollte das zwischen uns möglich sein?“„Was ist daran unmöglich?“„Sie sind verheiratet.“ Sophie sch
Sophie blieb sitzen und rührte sich nicht.Sie brauchte die Schachtel nicht zu öffnen, um zu wissen, was drin war.Vermutlich eine Halskette, ein Armband oder ähnlicher Schmuck …Zusammen mit den weißen Rosen von neulich war es ziemlich wahrscheinlich, dass der Schmuck nicht billig war.Das Problem war nicht der Wert, sondern dass sie ihn nicht annehmen durfte.Sophie runzelte die Stirn. Sie hatte das Gefühl, mit einem Fuß in einem Sumpf zu stecken.Sie wagte nicht, sich zu bewegen. Wenn sie sich wehrte, würde sie womöglich nicht herauskommen, sondern nur noch tiefer im Sumpf versinken.„Mach schon auf.“Als sie sich nicht rührte, drängte Eberhard. „Schau, ob es dir gefällt.“„Herr Wenzel …“Sophie presste die Lippen zusammen, in einer Zwickmühle.Hätte sie ihn nicht von Anfang an gezielt angesprochen, weil sie etwas von ihm wollte, würde sie jetzt sofort aufstehen und gehen.„Was ist?“Eberhard wurde ungeduldig und öffnete die Schachtel selbst.Im Moment des Öffnens blen
Maximilian sah es und wusste, dass sie erschrocken war.Das war gut so.Wer noch Angst empfand, würde nicht weiter Dummheiten machen.Als die Akupunkturzeit vorbei war, entfernte Sophie die Nadeln eine nach der anderen.„Herr von Berg, ruh dich aus. Ich gehe jetzt.“Sie packte ihre Tasche und stand auf.„Dr. Tanner.“ Unvermittelt rief Maximilian sie zurück und griff erneut nach ihrem Handgelenk.„Hm?“ Sophie verstand nicht. Es war unangenehm, von ihm festgehalten zu werden. „Ist noch etwas?“„…“Maximilian öffnete den Mund, spürte ihre Abwehr.Am Ende sagte er nichts und ließ los. „Nein.“„Dann gehe ich.“Sie flüchtete geradezu.Maximilian lächelte bitter. Stieß sie ihn so sehr ab?Natürlich. Sonst hätte sie ihn vor drei Jahren nicht verlassen.Auch jetzt. Sie lebten unter einem Dach, und sie wusste, dass es in Königsberg nichts gab, was er nicht erreichen konnte.Trotzdem zog sie es vor, sich allein in Gefahr zu begeben und sich Eberhard zu nähern, anstatt sich an ihn
„Was?“Sophie runzelte die Stirn und versuchte, sich loszumachen. „Ich verstehe nicht, wovon du redest.“„Nicht?“Maximilian lachte kühl, ohne den Griff zu lockern.„Dann helfe ich dir auf die Sprünge. Heute im Mirage habe ich dich mit Staatssekretär Wenzel gesehen.“Er war heute im Mirage gewesen?Sophie wurde blass, blieb aber stur.„Du hast uns gesehen? Na und?“Na und?Maximilian lachte spöttisch. „Weißt du, wer Staatssekretär Wenzel ist? Glaubst du, du kennst ihn besser als ich?“Sophie schluckte unwillkürlich.Natürlich kannte Maximilian Eberhard besser als sie.Welcher der Mächtigen in Königsberg hatte keine Verbindung zu Maximilian?Wenn er so fragte, hatte er wohl schon erraten, was sie vorhatte.„Was hast du vor?“Er zog sie näher zu sich, bis sie fast an seiner Brust lag.Wie früher war er nach dem Duschen zu faul gewesen, sich richtig abzutrocknen.Die Wassertropfen durchnässten den dünnen Stoff ihrer Kleidung und benetzten ihre Haut. Sofort wurde ihr heiß.
Ohne Nebenjob musste Sophie den Gürtel enger schnallen und dringend eine neue Arbeit finden.Doch wie sie befürchtet hatte – wegen ihrer ohnehin schon arbeitsreichen Praktikumsstelle hatte sie keine zeitliche Flexibilität. Einen Nebenjob zu finden war nicht einfach.Eine Woche lang suchte Sophie i
„Adrian, geh zur Seite.“Maximilian schob Adrian beiseite. Die Wut von eben war verschwunden, und er hatte wieder seine gewohnte, unnahbar vornehme Haltung angenommen.Kühl fragte er: „Was gibt es?“„Hast du dafür gesorgt, dass sie mich entlassen?“„Ja.“Maximilian warf ihr einen Blick zu. „Ich
Sophie eilte nach Hause.Auf dem Sofa im Wohnzimmer saß ein übergewichtiger, halb kahlköpfiger Mann mittleren Alters und starrte Melissa wütend an.„Ich habe dir versprochen, dich zu heiraten, du kleine Schauspielerin! Du wagst es, mir etwas vorzuspielen und mich die ganze Nacht warten zu lassen?“
Zehn Uhr abends, Hotel Imperial.Sophie Tanner warf einen Blick auf das Türschild. Präsidentensuite 7203.Das war es.Ihr Handy piepte. Eine Nachricht von ihrem Vater, Walter Tanner.„Sophie, Vivian hat zugestimmt. Wenn du heute Nacht bei Direktor Pfeiffer bleibst, überweist sie sofort die Behan












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