Krankenzimmer.Emma lag auf dem Bauch und übte Kompositionen auf ihrem Graphiktablett, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Da klingelte daneben ihr Handy. Sie griff danach, warf einen Blick auf den Bildschirm und legte es gleichgültig wieder zur Seite.Der Anruf endete nach vierzig Sekunden. Sie dachte schon, ihr Gegenüber würde aufhören, doch dann kam ein weiterer Anruf.Gefolgt von einem dritten und vierten, beharrlich, fast so, als wolle er die hundert Anrufe vom Morgen wiederholen.Sie verstand nicht, warum Ben gerade jetzt anrief. Sollte er wollen, dass sie zurückkehrte, um das Abendessen zuzubereiten? Er wusste doch, dass sie im Krankenhaus lag.Aus Angst, er könnte wie am Mittag wieder ins Zimmer stürmen und einen Wutanfall bekommen, legte Emma den Stift beiseite, atmete einmal tief durch und nahm den Anruf an.Noch bevor sie ihr „Hallo“ herausbringen konnte, fuhr die Stimme am anderen Ende sie wütend an: „Warum hast du erst beim vierten Anruf abgehoben? Du hast mir eine gute
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