„Verdammt!“, murmelte Marlene und machte sich nicht länger die Mühe, ihre Wut zu verbergen.Mit schnellen Schritten verließ sie den Garten, ihre Absätze schlugen hart und ungezügelt auf den Steinweg. Das Lächeln, das sie vor Althea und den anderen mühsam aufgesetzt hatte, war restlos verschwunden. Ihre Gesichtszüge waren angespannt, ihr Kiefer fest zusammengepresst, und ihr Atem ging schwerer als sonst.Kaum hatte sie das Haus betreten, ging sie weiter, ohne auch nur nach links oder rechts zu sehen. Die Bediensteten, an denen sie vorbeikam, senkten sofort den Blick und wichen ihr wortlos aus. Ihre Wut war nicht zu übersehen – und keiner von ihnen wollte riskieren, sie abzubekommen. Jemandem wie Marlene aus dem Weg zu gehen war schließlich wesentlich sicherer, als sich mit ihr auseinanderzusetzen.Oben angekommen, ging sie geradewegs zu Elis Zimmer.Ohne anzuklopfen, stieß sie die Tür auf.Leer.Das Bett war ordentlich gemacht. Elis Schultasche war weg. Auch der Schreibtisch war a
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