Eli, die bereits am Tisch saß, sah überrascht auf. Langsam drehte sie sich zu ihrer Mutter um. „Mama … ich möchte hier essen.“„Hast du mich nicht gehört?“, erwiderte Marlene mit angespannter Stimme. „Komm mit.“Eli umklammerte ihren Löffel fester. „Ich …“„Jetzt!“, fuhr Marlene sie an. „Ich lasse nicht zu, dass …“Weiter kam sie nicht, denn Rianas Stimme unterbrach sie.„Frau Ward.“ Riana wurde nicht laut, und trotzdem genügte dieses eine Wort, um den ganzen Raum verstummen zu lassen.Marlene drehte sich zu ihr um. Riana erwiderte ihren Blick ruhig, aber mit unmissverständlicher Entschlossenheit.„Wenn Sie dieses Abendessen nur für alle unangenehm machen wollen“, sagte sie langsam, „dann gehen Sie besser zurück auf Ihr Zimmer.“Stille breitete sich aus. Keine Wut lag in Rianas Worten, keine Schärfe. Gerade ihre Ruhe machte allerdings unmissverständlich klar, wo die Grenze lag.Marlene öffnete den Mund, brachte aber kein Wort heraus. Ihr Blick wanderte durch die Runde. Niemand
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