Seine Reue (Mein Ex-Mann will mich zurück)

Seine Reue (Mein Ex-Mann will mich zurück)

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„Lass mich für einen einzigen Monat wirklich deine Frau sein, Daven.“ Es klang wie eine einfache Bitte – wie ein letzter, stummer Aufschrei einer zutiefst verletzten Frau. Doch für Althea Grayson war es eine Frage ihres Stolzes. Es war der Preis für all die Liebe, die sie gegeben, aber nie zurückbekommen hatte. Sie hatte es von Anfang an gewusst: Ihre Ehe war keine Liebesgeschichte. Daven Callister hatte sie aus Pflicht geheiratet, gedrängt von seiner Großmutter. Zärtliche Umarmungen, liebevolle Blicke – all das hatte es nie gegeben. Es gab nur kaltes Schweigen und ein Haus, das sich nie wie ein Zuhause angefühlt hatte. Trotzdem hielt Althea daran fest. Sie versuchte, eine gute Ehefrau zu sein, und klammerte sich an die Hoffnung, dass Daven ihr eines Tages vielleicht sein Herz öffnen würde. Doch diese Hoffnung zerbrach, als er sie verriet – er wollte eine andere Frau heiraten. Die Frau, die er wirklich liebte – ganz gleich, ob Althea einverstanden war oder nicht. Und seine ganze Familie unterstützte ihn dabei. Verletzt und ernüchtert bat Althea ein letztes Mal darum, einen Monat lang geliebt zu werden – wie eine echte Ehefrau. Ein einziger Monat … bevor sie für immer ging. Daven hielt das für einen verzweifelten, beinahe beschämenden Versuch. Doch dieser Monat stellte sein Leben auf den Kopf. Altheas Lächeln, ihre bedingungslose Art zu lieben – und sogar die Art, wie sie am Ende ging – all das ließ etwas in seinem Herzen zurück, das er nicht mehr loswurde. Und jetzt war Daven verloren. Jetzt, da sich die Liebe, die er nie gesehen hatte, endlich gezeigt hatte … war es vielleicht schon zu spät. Oder sollte er doch kämpfen – gegen alles –, nur um eine einzige zweite Chance?

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Kabanata 1

Kapitel 1

„Ich werde wieder heiraten“, sagte Daven. „Und ich sage es nur einmal. Ich werde dich nicht um Erlaubnis bitten.“

Er setzte seine Kaffeetasse mit einem harten Klirren ab – und beendete damit ein Frühstück, das er nicht einmal berührt hatte.

Althea stand reglos neben dem langen Esstisch aus weißem Marmor. Ihre Finger, die den Pfannenwender umklammerten, begannen zu zittern. Doch ihre Miene blieb ruhig. Sie senkte den Kopf und ließ seine Worte in sich nachhallen – Worte, die sich wie ein schleichendes Gift anfühlten, das sie von innen heraus zersetzte.

„Mit Vanessa?“, hauchte sie fast unhörbar.

Daven sah sie nicht einmal an. Er holte nur knapp Luft, bevor er kalt sagte: „Ja. Wer sonst?“

Daven Callister – ihr Ehemann – hatte sie nie geliebt. Sein Herz hatte immer Vanessa Blake gehört. Ihre Ehe war für ihn nichts weiter gewesen als ein Hindernis auf dem Weg zu der Frau, die er wirklich liebte. Aber was hätte Althea tun sollen, wenn die Frau, die diese Ehe eingefädelt hatte, ihr so viel Güte erwiesen hatte?

Evelyn Callister. Davens Großmutter.

Auch Althea hatte diese Hochzeit nie gewollt. Alles, was sie wollte, war ein ordentliches Begräbnis für ihre Mutter. Alles, was danach kam, hatte sie als unvermeidlich akzeptiert. Sie hatte sich gefügt – trotz des Schmerzes, der seit dem Tod ihrer Mutter wie ein Schatten an ihr hing. Doch Evelyn hatte es nicht dabei belassen. Sie hatte verlangt, dass ihr geliebter Enkel Daven – der Mann, der für den Tod von Altheas Mutter verantwortlich war – Althea heiraten sollte, um seine Schuld zu sühnen. Für Evelyn war Althea ein verwaistes Mädchen, das niemanden mehr hatte.

Daven hatte nur eingewilligt, weil seine Großmutter ihn dazu gedrängt hatte. Er hatte keine Wahl gesehen. Aber jetzt, da Evelyn Callister seit zwei Wochen tot war – dahingerafft von einer Krankheit – sah Daven endlich seine Chance, aus einer Ehe auszubrechen, die er nie gewollt hatte.

Für ihn gab es keinen Grund mehr zu bleiben. Nicht einen einzigen.

Ein schwaches, kaum wahrnehmbares Lächeln glitt über Altheas Lippen – nicht aus Freude, sondern aus einem bitteren Sichfügen. Sie drehte den Herd aus und legte den Pfannenwender vorsichtig ab. Dann schloss sie erneut die Augen, als müsse sie den Sturm bändigen, der in ihrer Brust tobte.

„Ich werde dir nicht im Weg stehen“, sagte sie schließlich leise. Ihre Stimme war so sanft, dass sie kaum durch den großen Raum drang. „Wir beide wissen, dass ich in deinem Herzen nie einen Platz hatte.“

Daven schwieg. Er widersprach ihr nicht, stellte nichts richtig. Und doch huschte ein feiner Schatten von Unruhe über seinen Blick, als Althea langsam auf ihn zukam. Für einen Moment dachte er, sie würde weinen, ihn anflehen oder nur so viel Schmerz zeigen, dass er sich schuldig fühlen müsste.

Doch nichts davon geschah.

Althea richtete sich auf. Ihre Hände schlossen sich leicht an den Seiten ihres schlichten Kleides. Ihr langes, schwarzes Haar fiel frei über ihren Rücken – ein stiller Kontrast zu der unbeirrbaren Ruhe, die sie jetzt ausstrahlte. Ihre warmen, hellbraunen Augen ruhten auf ihm – klar, unergründlich. Auf dem Mann, der unter demselben Dach immer ein Fremder geblieben war.

Althea war schön – auf eine stille, zurückhaltende Weise. Aber diese Schönheit hatte Daven nie berührt. Für ihn war sie nur eine Störung gewesen, eine Fremde, die unfreiwillig in sein Leben geraten war. Und jetzt, da sich eine Gelegenheit bot, wollte er genau diese Fremde wieder aus seinem Leben entfernen.

„Gib mir einen Monat“, sagte Althea ruhig. „Nur einen Monat … lass mich für einen Augenblick wirklich deine Frau sein.“

Daven zog die Augenbrauen zusammen. „Was soll das heißen?“

„Ich werde gehen – genauso, wie du es willst. Sobald du der Frau, die du liebst, das Jawort gegeben hast.“

Die Worte schnitten in Althea hinein, während sie sprach – jedes einzelne wie ein Messerstich in die Brust. „Dann kannst du dich scheiden lassen, und ich verspreche dir: Ich werde aus deinem Leben verschwinden. Für immer. Aber bevor es so weit ist, lass mich einen Moment lang spüren, wie es ist, wirklich deine Frau zu sein – nicht nur eine Fremde unter deinem Dach.“

Es wurde still.

Dann lachte Daven leise, spöttisch. Er wischte sich sogar den Augenwinkel, so sehr amüsierte ihn die Absurdität ihrer Worte. Was dachte sie sich nur?

Ein einziger Monat? Lächerlich.

Er trat auf sie zu und kam ihr näher. Sein Blick wanderte prüfend über ihr Gesicht, als suche er nach einer versteckten Absicht. Vielleicht hatte seine Großmutter von Anfang an recht gehabt – vielleicht ging es Althea am Ende doch nur um das Vermögen, das an seinem Namen gebunden war.

Wer kannte Daven Callister nicht? Den CEO der Callister Enterprise, einen der einflussreichsten jungen Unternehmer von Migathan City. Die Leute rissen sich darum, ihm näherzukommen – besonders Frauen, die seine Aufmerksamkeit suchten. Doch Daven liebte nur eine Frau – und diese Frau war nicht seine Ehefrau.

Es war Vanessa Blake – ein aufstrebendes Supermodel, das gerade die Modewelt eroberte.

„Du meinst das wirklich ernst?“, fragte er kalt, ungläubig. „Das hier ist keine billige Telenovela, Althea.“

Sie nickte. „Ich bitte nicht um deine Liebe. Wer wäre ich, um so etwas zu verlangen?“, sagte sie mit einem bitteren Lächeln. „Ich möchte nur anständig behandelt werden – als deine Frau. Iss mit mir. Rede jeden Tag ein paar Worte mit mir. Zeig mir ein bisschen Zuneigung, selbst wenn du sie nur spielst.“

Sie schluckte, ballte die Fäuste, um die Fassung zu behalten. „Danach werde ich leise gehen. Und du bist frei, jede Frau zu heiraten, die du willst.“

Daven verengte die Augen, als wisse er nicht, ob er lachen oder genervt reagieren sollte. Doch trotz seines Unglaubens traf etwas in ihren Worten einen verborgenen Nerv. Eine Bitte, so schlicht – und so schmerzvoll –, dass sie seine Neugier weckte.

„Was will Althea wirklich?“, dachte er.

„Warum verlangst du nicht etwas Realistischeres?“

Althea schwieg. Wegsehen war kaum möglich, nicht bei diesem dunklen, eindringlichen Blick, der sie förmlich zwang, standzuhalten – zumindest so lange, bis sie alles gesagt hatte.

„Wenn es dir um Geld geht, sag es einfach. Ich gebe es dir.“

„Nein.“ Ihre Antwort kam fest, ohne jede Pause. Ihre Entscheidung stand – unumstößlich.

„Du gibst einfach nie auf, oder?“, höhnte Daven.

„Ich habe längst aufgegeben“, sagte Althea leise. „Ich möchte nur eine einzige Erinnerung … etwas, das ich für den Rest meines Lebens behalten kann. Bevor ich endgültig aus deinem Leben verschwinde.“

Danach fiel Schweigen über beide.

Davens Blick verlor seine Härte. Er musterte sie mit einem Ausdruck, der sich nicht einordnen ließ. War es Irritation? Unverständnis? Oder vielleicht reine Neugier?

„Ich verspreche dir nicht, dass ich freundlich sein werde“, sagte er schließlich.

„Ich habe nie damit gerechnet, dass du dich änderst“, sagte Althea. Ihre gefasste Stimme traf härter als jede Träne.

So entstand ein stilles, unausgesprochenes Abkommen.

Ein Monat. Dreißig Tage, in denen Althea endlich die Frau an Daven Callisters Seite sein durfte – so, wie es eigentlich schon seit ihrer Hochzeit vor einem Jahr hätte sein sollen. Für Daven jedoch war sie immer nur eine Störung gewesen, jemand, der nicht in sein Leben gehörte.

Doch jetzt, kurz bevor alles enden würde, blieb ihr zumindest ein Trost: Daven hatte ihre Bitte nicht zurückgewiesen.

„Nur ein Monat, Althea“, warnte er. „Danach bist du aus meinem Leben verschwunden.“

„Ich weiß genau, worum ich bitte, Daven. Wirklich, du musst dir keine Sorgen machen.“

Er lachte spöttisch, die Lippe verzogen vor Verachtung. „Und falls du mehr willst, als ich bereit bin zu geben, wirst du sofort hinausgeworfen.“

Althea nickte ohne Widerworte.

„Brich dein Wort nicht, Althea.“ Sein Blick wurde wieder schneidend. „Und wenn du es doch tust, gib mir nicht die Schuld an dem, was danach mit deinem Leben geschieht.“

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