Es wäre gelogen zu behaupten, dass es Althea nicht verletzen würde. Und es wäre scheinheilig zu behaupten, sie sei nicht traurig oder enttäuscht. Aber … was hätte sie tun können? Nichts konnte diesen Lauf der Dinge aufhalten. Nicht einmal der Mann, auf den sie einst zu vertrauen glaubte, war auf ihrer Seite geblieben. Er war der Erste, der ihr Herz gebrochen hatte.Althea war nicht blind. Sie sah ganz genau, wie wenig Mühe Daven sich gab, sein Verhältnis zu seiner Geliebten zu verbergen. Und dennoch zeigte er sich vor seiner Großmutter als perfekter, aufmerksamer Ehemann – ein makelloser Schein, der nichts mit der Wahrheit zu tun hatte.„Gott“, flüsterte sie, die Augen fest geschlossen, während die Nacht um sie dichter wurde. Morgen wartete ein weiterer Tag, den sie überstehen musste. „Bitte hab Erbarmen. Nur ein wenig Güte, Herr … bitte, schenke mir diesen einen Wunsch.“Als sie ihm gesagt hatte, was sie sich wünschte, hätte sie nie gedacht, dass Daven zustimmen würde.Und genau d
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