Der Himmel über Berlin wandelte sich langsam von blassem Orange zu einem tiefen, ruhigen Blau, während die Nacht hereinbrach. Hoch über der Stadt, fern von ihrem Lärm, stand ein privater Essbereich für sie bereit. Nicht übermäßig prächtig, nicht überladen, aber so intim, dass er nur ihnen beiden zu gehören schien. Dezente Lichter hingen ringsum, Kerzen flackerten warm auf dem Tisch, und leise klassische Musik lag in der Luft, ohne sich aufzudrängen.Als sie ankamen, hielt Lydia sofort inne.„Cale ...“ Sie wandte sich ihm zu, einen Moment lang sprachlos. „Ist das ... wirklich wahr?“Cale warf ihr nur einen kurzen Blick zu, seine Miene so gelassen wie immer. „Du hast gesagt, ich muss es wiedergutmachen.“„Um einen verpassten Nachtisch wiedergutzumachen, muss man doch nicht gleich so weit gehen“, erwiderte Lydia, doch das Lächeln auf ihren Lippen verriet sie.„Wenn ich nur halbe Sachen machte, hättest du wieder etwas auszusetzen.“Lydia schnaubte leise. „So schlimm bin ich nun auch
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