Diese Stimme durchschnitt den Laden, und die Luft gefror schlagartig.Langsam drehte ich mich um. Giovanni stand im Türrahmen. Er trug einen dunklen, maßgeschneiderten Anzug – schlicht und ohne jede Verzierung, und doch strahlte er eine Autorität aus, die sofortige Stille verlangte. Zwei Leibwächter flankierten ihn, blieben jedoch draußen stehen, während er allein den Laden betrat.Sein Blick glitt durch den Raum, kühl und prüfend, bis er schließlich auf mir landete – mit einer Intensität, die ich nicht im Ansatz begreifen konnte.Die Menge teilte sich vor ihm wie das Meer, ein Weg öffnete sich, während er mit ruhigen, entschlossenen Schritten auf mich zuging. Er blieb an meiner Seite stehen, sein Blick fiel auf die Smaragdkette auf der Theke. „Gefällt sie dir?“Es war das erste Mal, dass ich ihm so nahe war. Die Gerüchte bezeichneten ihn als kalt und erbarmungslos, doch jetzt, da er vor mir stand, spürte ich eine tiefe, unerschütterliche Ruhe, die von ihm ausging. Meine Wangen wur
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