Luna wandte sich unauffällig ab, weg von seinem Blick.Finn kam gerade heraus, um sie abzuholen. Luna ging mit ihm hinein.Auch ihr Rücken war entblößt – die Schulterblätter, die Venusgrübchen über der Taille. Mit jedem Schritt zog sie die Blicke auf sich.Tanja hatte Julians Blick sehr wohl bemerkt. Unwillkürlich schaute sie an sich herunter.Sie war auch schlank, aber ohne Kurven. Freundlich ausgedrückt: mädchenhaft.Das Kleid, das Julian ihr geschenkt hatte, war Haute Couture im Mädchenstil. Chiffon, schulterfrei, verziert mit Diamanten und Blumen. Geradezu märchenhaft.Vorher hatte sie es wunderschön gefunden. Doch im Vergleich zu Luna erschien es ihr plötzlich fade.Besonders als sie in Julians Augen diesen räuberischen Blick sah – dieses männliche Begehren –, presste sie unwillkürlich die Lippen zusammen.Sie sagte leise: „Lunas Kleid passt doch zu Herrn Schulz' Anzug, oder?“ Dabei sagte sie neulich noch, sie seien nur Freunde.„Möglich.“ Julians Ton blieb gleichgültig.
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