Noch als Luna Mayer nach der Ausschabung aus dem OP geschoben wurde, war sie innerlich völlig benommen – von der unerwarteten Schwangerschaft und dem jähen Ende, das so plötzlich gekommen war.Eine Krankenschwester schob sie zurück ins Zimmer, um die Aufnahme zu regeln. „Bett 1703, Luna Mayer, sind deine Angehörigen hier?“Luna starrte auf die blassweiße Decke, ihr Blick war leer. Sie hörte nicht, was die Schwester sagte.Die Schwester wiederholte: „Luna, wo sind Ihre Angehörigen?“Eine andere Schwester, die gerade den Tropf einstellte, drehte sich rasch um. „Gib her, ich übernehme das. Als der Rettungswagen sie brachte, gab sie mir gleich ihren Ausweis und ihre Bankkarte. Sie sagte, ich solle sie direkt anmelden und die Kosten abbuchen. Sie hat kein…“Luna bewegte leicht die Lippen und vollendete den Satz.„Ich habe keine Angehörigen.“Der Geruch von Desinfektionsmittel stieg ihr in die Nase. Langsam zog sie die Knie an. Die Gewissheit, ihr Kind verloren zu haben, fraß sich
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