Dirly saß am Tisch im Wohnzimmer, die Hefte offen vor ihr, doch ihre Aufmerksamkeit war geteilt zwischen dem Lernen und der Anwesenheit von Antônio, der im Haus auf und ab ging. Er hatte diese natürlich imposante Haltung, breite Schultern, einen intensiven Blick, der etwas Gefährliches ausstrahlte und sie immer unruhig werden ließ. Als ihr Tutor musste Antônio streng sein, doch in seinen Gesten lag etwas, das über bloße Autorität hinausging: die Art, wie seine Hand ihren Arm streifte, der Blick, der länger verweilte als er sollte, die fast unhörbaren Seufzer, die sie selbst nicht unterdrücken konnte.„Dirly“, rief er, während er sich dem Tisch näherte, „passt du wirklich auf?“Sie hob schnell die Augen, errötend. „Ja, ich passe auf, Herr Antônio… ich meine, ja.“Er lächelte langsam und raubtierhaft, beugte sich vor, um ihre Hefte zu überprüfen, und die Wärme seines Körpers neben ihrem ließ sie schwer schlucken. Seine Hand glitt leicht über ihre, als er die Seite umblätterte, und die B
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