Mila blinzelte Susan mit großen Augen an. „Ja. Papa hat gesagt, dass Mama mich zur Welt gebracht hat. Du musstest dich früher um etwas ganz Wichtiges kümmern, deshalb konntest du nicht bei mir sein.“Dann sprang Mila vom Stuhl, schlang beide Arme um Susans Taille und sah zu ihr auf.„Aber Mila ist Mama nicht böse. Jetzt bist du wieder da und musst für immer bei mir bleiben. Mila bleibt auch immer bei Mama.“Susan legte eine Hand an ihren Hinterkopf und betrachtete das liebe Mädchen. Ihre Gefühle wurden mit einem Mal äußerst zwiespältig.Sie dachte inzwischen nicht mehr daran, Mila zu erzählen, dass sie ihre leibliche Mutter war. Es genügte ihr, von dem Mädchen Mama genannt zu werden.Doch Ken sagte Mila unverblümt die Wahrheit.Susan wusste genau, welche Absicht er damit verfolgte. Trotzdem wusste sie nicht, wie sie ihn deswegen zur Rede stellen sollte.Als Mila bemerkte, dass ihre Mutter schwieg, schob sie schmollend die Lippen vor. „Warum sagst du nichts, Mama?“Susan fing sich wiede
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