Lily Als ich nach Hause kam, nahm ich Lisas Essen, wärmte es auf und aß. Zum Glück war wieder Steak dabei, und ich genoss jeden Bissen. Vom Essen bis zum leichten Aufräumen meiner Wohnung hatte ich alles erledigt, bis mir nichts mehr einfiel. Ich hatte die Entscheidung lange genug hinausgezögert. Meine Finger zuckten in Richtung meines Handys auf dem Nachttisch. Mein Herz raste vor Unruhe, das Gewicht der Entscheidung, es ihnen zu sagen, lag schwer in der Luft. Ich zögerte, mein Finger schwebte knapp über dem Display. Ich hatte mir eingeredet, dass ich heute Abend anrufen würde, doch jetzt, in diesem Moment, hielt mich das Zögern fest. Vielleicht konnte ich es ein anderes Mal machen, überlegte ich. Vielleicht schliefen sie schon. Vor allem Malina, die auch mit ihrem eigenen Job sehr beschäftigt war. Alle meine Gedanken zerplatzten. Ausreden. Das war alles. Ich konn
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