Gabriel schloss sich in dem Raum ein, der einst ihr gemeinsames Schlafzimmer gewesen war.Er starrte auf die Nachrichten auf seinem Telefon, gesendet, zugestellt, unbeantwortet, bis das erste Licht der Dämmerung die Ränder der Nacht aufriss.„Sie wird zurückkommen“, flüsterte er in das leere Zimmer und klammerte sich an den Gedanken wie an einen Zauber.„Meine Isabella würde mich niemals verlassen.“Schritte erklangen vor der Tür.Sein Herz setzte aus. Er schoss auf die Beine.Noch bevor er öffnete, fing er diesen vertrauten Duft auf, sanfte Vanille, unverkennbar der ihre.„Isabella.“Er riss die Tür auf und zog die Frau draußen mit verzweifelter Kraft in seine Arme.„Ich wusste es“, hauchte er, fast lachend. „Ich wusste, du würdest mich nicht verlassen.“„Gabriel...“Die Stimme ließ ihn erstarren.In dem Moment, in dem er begriff, wen er im Arm hielt, wich jede Spur von Erleichterung aus seinem Gesicht.Chloe.Die Wärme in seinem Blick erlosch, ersetzt durch rohe, kaum gebändigte Wut.
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