JADEIch weiß nicht mehr, wo die Angst endet und wo das Verlangen beginnt.Alles in mir zittert, spannt sich, öffnet sich wie eine Wunde, die man nicht länger verbergen kann.Er ist da, so nah, dass ich spüre, wie sein Atem die Luft zwischen uns zerreißt, so nah, dass jeder Schlag seines Herzens gegen meine Haut prallt, noch bevor er mich berührt.Seine Finger streifen meinen Nacken, zögern, weichen zurück, kommen wieder.Als suchte er einen Durchgang zwischen dem, was wir waren, und dem, was wir nicht mehr sein dürfen.Ich schließe die Augen, ich warte, ich brenne.Als endlich seine Hand auf mir liegt, spüre ich das ganze Gewicht dessen, was er zurückhält, all die Wut, all die Zärtlichkeit, all die Angst, die wir nicht zu benennen wussten.— Sag nichts, murmle ich, verdirb es nicht.Er gehorcht, er spricht nicht mehr, er atmet schwer, an me
Last Updated : 2026-04-12 Read more