JADEIch kann keine Sekunde länger hierbleiben. Ich stürze in mein Schlafzimmer, jeder Schritt hallt in meinem Kopf wider, jeder Herzschlag eine Erinnerung an den Schmerz, der mich erstickt. Meine Hände zittern, während ich nach meinen Sachen suche, im Chaos herumwühle wie eine Schiffbrüchige auf einer einsamen Insel. Ich nehme, was ich kann: einen Pullover, eine Hose, meine Tasche. Alles scheint sinnlos, aber ich muss gehen.Die Tränen fließen weiter, heiß, brennend, unaufhörlich. Sie zeichnen Furchen auf meine Wangen, Zeugen meiner Not. Ich verlasse die Wohnung, das Herz schwer, der Magen verknotet. Jeder Raum, den ich durchquere, scheint mir Erinnerungen zuzuflüstern, zerbrochene Versprechen. Caleb, sein Lachen, sein Blick … alles, was schön war, ist verflogen.Draußen begebe ich mich auf die Straße, der Geist benebelt. Ich rufe ein Taxi, atemlos, als wäre jede
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