ÉliseDie Zeit hat sich gedehnt, aufgelöst im beruhigten Atem, der nun unseren Brustkorb verlässt. Der innere Sturm hat sich in eine sanfte, müde Brandung gelegt. Das Abendlicht vergoldet den Raum, verlängert die Schatten auf dem Parkett. Ich bin schläfrig, schwer von der Lust und der Entladung der Gefühle, gebettet in die Höhlung seines Arms, meine Wange an seiner Brust. Ich spüre die Schläge seines Herzens, noch schnell, unter meiner Handfläche. Die Stille ist nicht leer. Sie ist schwer von dem, was gerade geschehen ist, gesättigt von dem, was nicht konsumiert wurde.Seine Hand, die langsame Kreise auf meine Schulter gezeichnet hat, hält inne. Dann setzt sie sich in Bewegung, nicht mehr um zu beruhigen, sondern um zu erkunden. Sie gleitet meinen Arm hinunter, wandert zu meiner Taille, verweilt auf der Kurve meiner Hüfte, immer noch unter dem leichten Stoff meines hochgerutschten Kleides.»Gabriel …«, flüstere ich, ein schwacher, matter Protest.»Pssst.«Die Stimme ist leise, ein rau
Last Updated : 2026-04-18 Read more