Ich starrte durch die Windschutzscheibe auf den Vorplatz der Uni. Gruppen von Leuten hielten mitten im Schritt inne, Blicke blieben an dem schwarzen Wagen hängen. Jeder hier wusste, wem er gehörte.„Steig aus, Lilly“, sagte Etienne trocken. Er machte keine Anstalten, selbst die Tür zu öffnen. Er saß einfach nur da, die Handgelenke locker auf dem Lenkrad, und beobachtete die Szene draußen, als wäre es ein Film, den er schon tausendmal gesehen hatte.„Du genießt das, oder?“, fragte ich, ohne ihn anzusehen. Meine Hand zitterte leicht, als ich nach dem Türgriff griff. „Dass jetzt jeder denkt, ich wäre dein neues Spielzeug für zwischendurch.“„Es ist mir vollkommen egal, was diese Leute denken“, erwiderte er. „Aber dir ist es nicht egal. Das ist der Unterschied. Du definierst dich über ihren Blick. Ich definiere mich darüber, was ich besitze.“Ich stieß die Tür auf. Sobald meine Füße den Asphalt berührten, spürte ich das Getuschel auf dem Platz. Ich glättete die Kleidung mit einer schnell
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