AnaraAn jenem allerersten Morgen, den ich ganz für mich allein beanspruchte, bereitete ich den Tee genau so zu, wie ich ihn mochte.Stärker, als Liora ihn normalerweise machte. Mit einer ganz bestimmten Honigmischung, die ich noch nie mit jemandem geteilt hatte, weil sie sich wie ein winziges, persönliches Detail anfühlte. Ich hatte vorher nie wirklich die Gelegenheit gehabt, solche kleinen persönlichen Dinge für mich zu behalten. Ich war noch dabei herauszufinden, wie man etwas, das nur einem selbst gehört, festhalten kann, ohne es sofort an alle anderen im Raum weiterzureichen.Ich ging in den Südgaren hinaus, während die Luft noch frisch und kalt war.Ich setzte mich mit dem Tee auf die Bank und blickte hinauf in den Himmel.Nicht zu den rankenden Weinreben, um zu prüfen, ob sie Pflege brauchten. Nicht zu den Blumenbeeten, um zu überlegen, was die Jahreszeit von ihnen verlangte. Nicht zum Weg, um zu entscheiden, welche Instandhaltung als Nächstes nötig war.Einfach nur den Himmel.
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