Anara„Ich möchte etwas“, sagte ich.Wir saßen am späten Nachmittag im Südgarten. Es war einer dieser warmen, milden Herbsttage, an denen es sich einfach richtig anfühlte, draußen zu sein. Ich saß auf der Bank, er neben mir. Das Packhaus lag ruhig hinter uns, Lyra war in der Bibliothek und Zephyr war bereits gegangen.„Sag es mir“, antwortete er.„Ich möchte einen Tag“, erklärte ich ihm. „Nur wir beide. Keine Ratsversammlungen, keine Balance-Sitzungen, keine Briefe, keine Besprechungen. Einen Tag, an dem wir nicht der Alpha und die Luna sind und nichts managen müssen.“Er sah mich an.„Nur einen einzigen Tag“, fuhr ich fort. „Draußen. Im Territorium. Wir können rennen, wenn wir wollen, oder auch nicht. Irgendwo weg vom Packhaus.“„Wann?“, fragte er.„Diese Woche“, sagte ich. „Bevor die Quelle eintrifft und sich alles verändert.“Er schwieg einen Moment. Durch die Verbindung spürte ich, wie er kalkulierte – der Mann, der ein großes, kompliziertes Rudel leitete und nun versuchte herausz
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