Anara„Sag es“, forderte er.„Was denn?“, fragte ich.„Du weißt genau, was“, antwortete er.Wir waren am Samstagnachmittag im Schlafzimmer, die Vorhänge zugezogen, und der Raum hatte diese besondere warme Atmosphäre eines Ortes, an dem bereits alles entschieden war. Er war über mir, mit diesem Blick, der seit Monaten keiner Erklärung mehr bedurfte – dem Blick, der bedeutete, dass er längst wusste, wie der Nachmittag verlaufen würde, und keinen Raum für Diskussionen ließ.„Kaelen“, sagte ich.„Sag es“, wiederholte er. Seine Stimme war tiefer geworden, nicht bittend, sondern feststellend – mit genau diesem Ton eines Mannes, der weiß, was er will, es sich bereits genommen hat und nur noch auf das letzte fehlende Stück wartet.Ich sah zu ihm auf. Dieser Mann mit seiner Alpha-Sicherheit, der geduldigen Geschicklichkeit eines Wächters und Händen, die in all den Monaten jedes einzelne Detail von mir gelernt hatten, ohne je unac
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