AnaraUm drei Uhr morgens, als das Baby unruhig strampelte und ihr Körper jede Position ablehnte, die sie ausprobierte, beschloss Anara, das allein zu regeln und es leise zu halten, damit Kaelen weiterschlafen konnte. Sie drehte sich auf die eine Seite. Dann auf die andere. Sie schob das Kissen unter ihrem Bauch mit langsamen, vorsichtigen Bewegungen zurecht, wie jemand, der im Dunkeln keinen Alarm auslösen will. Sie atmete hindurch. Sie zählte Atemzüge. Sie sagte sich, es sei nur vorübergehend, sie habe keine Schmerzen, nur Unbehagen, und Unbehagen sei etwas, das sie aushalten könne. Sie hielt durch. Es ging ihr gut.„Was brauchst du?“, fragte er, und seine Stimme klang bereits hellwach, was ihr verriet, dass die Verbindung ihm längst das ganze Bild gezeigt hatte, während sie noch versuchte, sich einzureden, alles sei in Ordnung.Sie schloss die Augen. „Ich war sehr leise“, sagte sie.„Das warst du“, stimmte er zu. „Die Verbindung nicht.“„Die Verbindung“, sagte sie mit Nachdruck, „i
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