AnaraSie wachte um Mitternacht auf, und das Erste, was sie bemerkte, war das unangenehme Gefühl in ihrem Körper. Es war kein stechender Schmerz, nur diese schwere, ständige Erinnerung daran, dass nichts mehr so war wie früher. Sie bewegte sich ein wenig. Dann noch einmal. Sie versuchte, ein Kissen unter ihre Seite zu schieben und ein anderes wegzuziehen, redete sich ein, dass alles in Ordnung sei, drehte sich um und stellte fest, dass sie auf dieser Seite genauso unbequem lag. Eine Weile lag sie einfach nur im Dunkeln da, starrte an die Decke und stritt sich leise mit dem Universum darüber, wie unfair das alles war.„Sag mir, was du brauchst“, sagte Kaelen direkt hinter ihr. Seine Stimme klang klar, als wäre er schon länger wach.„Ich wollte dich nicht wecken“, erwiderte sie.„Ich weiß“, antwortete er. „Das Band hat mich etwa dreißig Sekunden geweckt, bevor du angefangen hast, dich zu bewegen. Du wolltest nichts sagen, aber hier sind wir. Was brauchst du?“„Ich brauche…“, sagte sie l
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