Oriana's PerspektiveMeine Hände bewegten sich durch die winzigen Kleider, eines nach dem anderen – falteten, ordneten, glätteten sie. Dann ordnete ich sie wieder neu, und wieder.Der kleine Korb neben mir war bereits ordentlich, zu ordentlich. Dennoch fand ich immer wieder Gründe, alles anzufassen: eine winzige Decke, ein Paar Socken, ein kleines Hemd. Irgendetwas, um meine Hände zu beschäftigen. Irgendetwas, um aufzuhören zu denken.Meine Finger verweilten auf dem weichen Stoff, während meine Gedanken zur vergangenen Nacht zurückschweiften. Die Vision, die Stimme, die Migräne, die Frau, die Warnung. Die Person, die hinter der Tür stand.Mein Magen krampfte sich zusammen. Ich schnappte mir ein weiteres Kleidungsstück und faltete es unnötigerweise, dann entfaltete ich es und faltete es wieder. Der Raum fühlte sich plötzlich kleiner an, heißer, schwerer.Ein seltsames Gefühl kroch unter meine Haut und meine Finger froren ein. Ich spürte es – seine Gegenwart, das Band, die vertraute Aur
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