KAPITEL 11ESPOIRS SICHTIch war in einen tiefen Schlaf gefallen, diese Art Schlaf, in dem dein Körper noch mehr verlangt, aber dein Geist sich weigert, ganz loszulassen. Die Laken umhüllten mich wie eine zweite Haut, und ich glaube, ich träumte noch vage von Cynthia, ihrem Duft, ihren Händen … Bis die Realität an meine Tür klopfte.Buchstäblich.Drei leichte, aber beharrliche Klopfer. Dann Mirandas Stimme, leise und ruhig:— Espoir … es ist Zeit.Ich grummelte ins Kissen, die Augen noch halb zugeklebt. Die Tür öffnete sich sanft, und ihre Silhouette trat in mein Zimmer. Sie kam näher, gekleidet in ihren Morgenmantel, die Haare noch vom Schlaf zerzaust. Allein dieses Bild weckte mich schneller als jeder Kaffee.— Los, steh auf, sagte sie und zog leicht die Decke von meinen Schultern. Du gehst jetzt duschen, und danach fahren wir zusammen zur Uni. Wir müssen klären, wie es mit deinem Ausschluss weitergeht.Ich richtete mich langsam auf, saß auf der Bettkante, die Ellbogen auf den Knien
Last Updated : 2026-04-22 Read more