Aus Maeves SichtEin weiteres halbes Jahr glitt vorbei, leise wie ein Atemzug.Leah und ich wurden zu den leitenden Koordinatorinnen. Amy und Adam beendeten ihr Programm und kehrten nach Hause zurück. Jackson schloss sein Programm ebenfalls ab.Am Tag seiner Abreise suchte er mich unter dem alten Feigenbaum hinter dem Gelände auf. Er wirkte zum ersten Mal seit unserer Bekanntschaft nervös.„Maeve“, sagte er sanft. „Ich mag dich. Aber du musst mir jetzt keine Antwort geben. Ich wollte nur, dass du es weißt: Ich habe Geduld. Und ich bin hartnäckig. Wenn ich mein Herz auf jemanden gerichtet habe, gebe ich nicht leicht auf. Nimm dir alle Zeit, die du brauchst ... Ich warte.“Ich gab ihm keine Antwort. Nein sagte ich aber auch nicht.Nicht weil ich nicht wusste, wie ich mich fühlte – sondern weil ich es wusste. Jackson war anders als jeder Mann, dem ich je begegnet war. Respektvoll, geerdet, ohne jede Angeberei. Beständig auf eine Art, die sich anfühlte wie ein sicherer Hafen.Ich mochte i
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