[Hortons Perspektive]Piep ... piep ... piep ...Das Freizeichen durchbohrte meine Trommelfelle.Wie versteinert stand ich im weiten, leeren Korridor des Anwesens der Falcones, meine Hand umklammerte noch immer das Handy. Der Bildschirm erlosch, und mein gezeichnetes, verlebtes Gesicht spiegelte sich darin. Ungerasiert, mit eingefallenen Augen – ich sah aus wie ein Junkie von der Straße.Vor einer Sekunde hatte ich am anderen Ende der Leitung nicht nur Christines eisige Abfuhr gehört, sondern auch das Lachen von Julian Thorne – es war durchzogen von Verachtung für einen Versager wie mich.„Arschloch!!“Mit allem, was mir an verbleibender Kraft blieb, schleuderte ich das Handy gegen die Wand. Es zersplitterte in tausend Teile.Ich vergrub mein Gesicht in meinen Händen, glitt langsam die kalte Wand hinab und sank schließlich auf die Knie. Der Alkohol brannte in meinem Magen, aber er konnte meinen zitternden Körper nicht wärmen.Es war vorbei. Alles war vorbei.Als ich am Buchladen anka
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