„Scheidung, Maximilian. Ich habe die Vereinbarung bereits unterschrieben.“ Ich legte die Scheidungspapiere auf seinen Schreibtisch. „Mach keinen Unsinn“, sagte er, ohne aufzublicken. Sein Blick blieb auf den Zahlen einer Bilanz. „Ich habe heute Abend ein wichtiges Geschäftsessen. Ich habe keine Zeit, deine Launen zu ertragen.“ „Ich mache keinen Unsinn“, betonte ich mit fester Stimme. „Ich will die Scheidung.“ Endlich hob er den Kopf, in seinem Blick lag deutlicher Unmut. „Du weißt, dass ich solche Scherze nicht mag.“ Einige seiner Untergebenen verstanden sofort, dass die Stimmung zu kippen drohte. Sie verließen den Raum, ihre Blicke voller Mitleid, das sie kaum verbergen konnten. „Ich scherze nicht.“ Ich ballte die Fäuste und zwang mich, ihm in die Augen zu sehen. Maximilian stand auf. Seine hochgewachsene Gestalt warf einen Schatten über mich, und die Mischung aus seinem Eau de Cologne und Zigarrenrauch schnürte mir die Kehle zu. „Liebling“, sagte er, währen
Read more