Bevor ich Elara kannte, hätte ich bei so etwas einfach alle ausgeschlossen und ein Glas Whiskey nach dem anderen getrunken, bis der Schmerz endlich zu einem dumpfen Nichts verblasste. Jahre hatte ich das so gemacht. Diesmal fühlte es sich jedoch völlig anders an. Das Erste, was mir durch den Kopf schoss, war sie. Ich musste sie sehen – so dringend, als würde ich nach Luft ringen. Es überraschte mich immer noch, wie sehr ich inzwischen an ihr hing. Mehr, als ich je erwartet hätte.Und jetzt stand ich vor ihrer Wohnungstür und wartete darauf, dass sie mich hereinließ. Ich ballte immer wieder die Fäuste, um nicht doch noch gegen die Wand zu schlagen.Die Tür ging auf, und Elara stand vor mir. Es war verrückt, wie allein ihr Anblick genügte, um den Sturm in mir zu beruhigen. Ihre weichen Züge verwandelten sich in einen besorgten Ausdruck, als sie mein Gesicht sah. Ich musste aussehen wie der Tod.„Adrian, du –“ Sie kam nicht dazu, den Satz zu beenden, den
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