Das erste Licht des Morgens kroch in die Höhle und malte goldene Streifen auf Kaelens nackte Haut. Sie lag auf dem Bauch, den Kopf auf ihren verschränkten Armen, und atmete tief und gleichmäßig. Die Decke, die Elias irgendwann in der Nacht über sie gebreitet hatte, war zur Seite gerutscht und gab den Blick frei auf ihren Rücken, die geschwungenen Muskeln, die Narben, die sie von unzähligen Kämpfen trug, und die sanfte Rundung ihrer Hüften.Elias lag neben ihr, wach, und sah sie einfach nur an. Er war erschöpft, auf eine tiefe, körperliche Weise, die er seit Jahren nicht mehr gespürt hatte. Nicht die Erschöpfung nach einem Kampf, sondern die Erschöpfung nach etwas viel Intensiverem. Seine Schultern trugen die Spuren ihrer Krallen, sein Rücken war von ihren Nägeln gezeichnet, und seine Lippen waren leicht geschwollen von all den Küssen, die sie getauscht hatten. Er konnte sich nicht erinnern, wann er sich das letzte Mal so lebendig gefühlt hatte.„Ich weiß,
Zuletzt aktualisiert : 2026-06-01 Mehr lesen