In der Nacht, bevor alles richtig losging, beschloss ich, Vaerith anzurufen und ihn in meine Pläne einzuweihen. Ich wusste, dass ich mich auf ihn verlassen konnte. Er war nicht der Typ, der nach Macht jagte oder versuchte, sich etwas unter den Nagel zu reißen, das ihm nicht gehörte – schon gar nicht etwas so Bedeutendes wie dieses Artefakt, das unser ganzes Volk stärken könnte.Ich lief unruhig in meinem Zimmer auf und ab, das Handy in der Hand, und hoffte, dass er ranging. Es hatte schon dreimal geklingelt. Wahrscheinlich steckte er mitten in den Festivalvorbereitungen, von denen er früher erzählt hatte. Ich stieß einen langen Atemzug aus und dachte schon, das Universum wolle mir vielleicht sagen, ich solle es lieber für mich behalten.Dann klingelte mein Handy plötzlich und durchbrach die Stille. Vor Schreck hätte ich es beinahe fallen lassen. Vaelyra stand direkt neben mir, hielt mich fest und flüsterte mir zu, ich solle rangehen, bevor es zu spät sei.„Hey“, sagte er, als ich abho
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