Band 13, Kapitel 6: Der kosmische KorrekturstiftDer Radierer war nicht länger ein abstraktes, weißes Nichts. Er war nun ein groteskes, aus zitternden, schwarzen Tintenfäden gewobenes Ungeheuer, das auf dem Zeichentisch der Ahnen tobte. Er versuchte, sich von den aufgedrängten Farben zu befreien, doch jede seiner Bewegungen hinterließ nun Spuren, wie ein nasser Pinsel, der über ein Blatt Papier streicht.„Er wehrt sich!“, brüllte Kaelen, während er eine Druckwelle aus purer Schwärze mit seiner Axt abwehrte, die wie ein zäher Teer gegen das Metall des Silbernen Falken klatschte.Nova sah zu, wie der Radierer versuchte, seine abstrakte Natur zurückzugewinnen. „Er will wieder zum Nichts werden, weil das seine einzige Form von ‚Ruhe‘ ist! Wenn wir ihn einfach nur binden, wird er irgendwann ausbrechen! Wir müssen ihn umwerten. Wir müssen aus dem Radierer einen Korrekturstift machen!“„Das ist ein gefährliches Spiel!“, rief der Skizzierer, dessen Umrisse vor der rohen Kraft des Wesens flack
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