Ich setzte mich in das kleine Café und starrte wie gebannt auf die Tür. Genau hier hatte ich Professor Laurent zum ersten Mal getroffen. Die Erinnerung, die mich sonst immer mit einem warmen Lächeln erfüllte, drehte mir heute den Magen um. Ein flaues, schmerzhaftes Gefühl breitete sich in mir aus, als würde ich innerlich zerbrechen.Vor einem Monat hatte ich noch hier gesessen und gehofft, Jonas über den Weg zu laufen. Der Schmerz, von ihm versetzt worden zu sein, verblasste geradezu lächerlich im Vergleich zu dem, was ich jetzt empfand. Es fühlte sich an, als würde ich ertrinken. Die ganze Welt wirkte grau und hoffnungslos. Ich hatte keinen Appetit mehr, konnte nachts nicht schlafen. Meine Hände zitterten leicht, als ich die Kaffeetasse anhob. Ich nahm einen Schluck, doch der Kaffee schmeckte nach nichts.Nachdem Professor Laurent mich verlassen hatte, war ich im strömenden Regen durch die Main Street geirrt. Ich hatte überall nach ihm gesucht, jede Straße abgesucht, jede Bar von auß
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