Kael erreichte die Festung noch vor Morgengrauen.Sein Pferd hatte kaum angehalten, da war er bereits aus dem Sattel gesprungen und losgerannt.Die Tore standen offen.Viel zu weit offen.Krieger drängten sich im Innenhof, einige verwundet, andere noch immer in der Rüstung, in der sie gekämpft hatten. Niemand sagte ein Wort, als Kael zwischen ihnen hindurchging.„Wo ist Evelyn?“Niemand antwortete.Kael blieb stehen.„Wo ist sie?“Ein Wächter trat vor, das Gesicht blass.„Wir wissen es nicht, Alpha.“Kaels Miene verhärtete sich.„Bringt mich zum Heiligtum.“Der Wächter gehorchte sofort.Kael eilte durch die Festung, begleitet von Lyra, Mira und mehreren Kriegern.Die Korridore waren unheimlich still.Im Inneren hatte es keinen Kampf gegeben.Keine Leichen.Keine aufgebrochenen Türen.Keine Spuren eines gewaltsamen Eindringens.Das beunruhigte Kael mehr als jedes Blutbad.Er erreichte Evelyns Kammer.Die Tür stand offen.Kael stieß sie weiter auf.Sein Herz setzte aus.Leer.Das Bett w
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