Helena wusste, dass ihr die Zeit davonlief.Sie sagte es nicht laut.Das musste sie auch nicht.Evelyn erkannte es in dem Moment, in dem sie den Raum betrat.Helena saß neben dem Fenster des Gästezimmers und war trotz der Wärme des Feuers in einen dicken Umhang gehüllt. Ihr Gesicht war in den vergangenen Tagen schmaler geworden, und die Kraft, die langsam zurückgekehrt war, nachdem Evelyn den uralten Fluch gebrochen hatte, schien nun erneut von ihr zu weichen.Doch ihre Augen waren klar.Genau das beunruhigte Evelyn am meisten.Helena sah aus wie jemand, der eine Entscheidung getroffen hatte.„Warum hast du uns alle herbestellt?“, fragte Damien.Helena sah ihn an.Dann Evelyn.Kael stand schweigend und wachsam nahe der Tür.Selene blieb neben dem Tisch stehen.„Ich muss euch etwas sagen“, sagte Helena.Damien runzelte die Stirn.
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