Roman SichtIch stieß einen langen, zittrigen Atemzug aus, als ich Aria endlich bequem auf dem Bett liegen hatte. Ich hatte nicht geplant, dass alles so sehr außer Kontrolle geraten würde – ich konnte einfach nicht tatenlos zusehen, wie sie komplett zusammenbrach.Ich habe immer noch nicht das ganze Bild, was bei ihr wirklich los ist, aber sie in diesem Zustand zu sehen… das reißt etwas in mir auf.Warum endet es bei ihr immer mit Tränen? In der kurzen Zeit, die ich sie kenne, haben sich diese Tränen in meinem Kopf festgesetzt und laufen auf Endlosschleife. Jedes Mal, wenn ich mir ihr schmerzverzerrtes Gesicht vorstelle, bricht ein weiteres kleines Stück von mir auf.„Mila…“, flüsterte Aria kaum hörbar, ihre Stimme so leise und gebrochen, dass sie kaum zu verstehen war, während ich sie vorsichtig auf die Kissen bettete.Ich hielt kurz inne. Mila – ihre Tochter. Die Art, wie sie den Namen sagte, so weich und zerbrochen, traf mich mitten in die Brust.Ich ließ mir Zeit, bewegte mich vor
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