ARIADas Erste, was mich traf, war der scharfe Geruch von Bleichmittel, vermischt mit dieser kalten, sterilen Luft, die man nur in Krankenhäusern findet. Langsam öffnete ich die Augen. Sofort fühlte es sich an, als würde mir der Schädel gespalten. Die Decke über mir war ein verschwommener weißer Fleck, und jedes Mal, wenn ich versuchte, scharf zu sehen, kippte der ganze Raum zur Seite. Am liebsten hätte ich die Augen wieder geschlossen und mich zurück in die Dunkelheit sinken lassen, doch dann hörte ich etwas.Eine Stimme. Tief, hart und von einer stillen Macht erfüllt, bei der sich die Härchen auf meinen Armen aufstellten.Ich drehte den Kopf ein wenig. Roman stand am Fenster, mit dem Rücken zu mir. In diesem schlichten weißen Zimmer wirkte er riesig. Seine Schultern waren angespannt, das Handy fest ans Ohr gepresst.„Es ist mir egal, was er sagt“, knurrte Roman ins Telefon. Seine Stimme war leise und gefährlich – die Art von Stimme, bei der man sofort spürt, dass etwas Schlimmes bev
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