Ich wachte mit einem noch schmerzenden Körper von der vergangenen Nacht auf, aber es war ein guter Schmerz, der einen daran erinnert, dass man lebt. Die Sonne war kaum aufgegangen, als Elias mich auf die Terrasse zog. Er sagte nichts. Er streckte nur seine Hand aus, wie immer, wenn Worte nicht ausreichten. Ich folgte ihm.Die Luft war frisch, salzig, mit jenem Meeresgeruch, der in die Lungen eindringt und alles von innen reinigt. Er rollte zwei Yogamatten auf dem Holzdeck aus, mit Blick auf den Horizont. Er setzte sich zuerst hin, die Beine gekreuzt, die Wirbelsäule gerade, als könnte die Welt zusammenbrechen und er würde stehen bleiben. Ich setze mich vor ihn.— Atme einfach — murmelte er.Wir begannen langsam. Einfache Bewegungen, Dehnungen, die er mit seinen großen, schwieligen Händen führte. Jede Berührung war präzise, aber nicht klinisch. Es war Elias. Er lehrte nicht nur den Körper. Er lehrte das Gewicht, das wir tragen, ohne es zu merken.Mitten in der Sequenz riss etwas in mir
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