Liora VossIch trieb in jenem warmen, schweren Raum zwischen Schlaf und Erwachen, als ich es spürte – heiße, besitzergreifende Küsse, die meine Wirbelsäule hinabwanderten. Ein langsames Lächeln umspielte meine Lippen, noch bevor ich die Augen öffnete. Luther. Sein vertrauter Duft, dunkel und rauchig, mit einem Hauch von Blut und Schießpulver, der nie ganz aus seiner Haut verschwand, umfing mich wie Ketten, nach denen ich langsam zu verlangen begann.Er presste seinen Körper gegen meinen Rücken, hart und warm, schob einen Arm unter mich und zog mich fest an seine Brust. Seine Zähne streiften meine Schulter, nicht sanft, aber auch nicht grausam – gerade genug, um mich daran zu erinnern, wem ich gehörte.„Ich habe dich vermisst“, knurrte er an meinem Hals, die Stimme noch rau vom Schlaf und etwas Dunklerem. „Verdammt, ich habe das vermisst.“Ich bog mich ihm entgegen, Hitze sammelte sich bereits tief in meinem Bauch. Jener verräterische Teil von mir – der nach dem Keller erwacht war, der
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