Dantes SichtIrgendetwas war anders an Vera, aber ich konnte nicht herausfinden, was. Durch unsere Bindung spürte ich, wie Glück von ihr ausging, hell und warm und in seiner Intensität fast überwältigend. Nicht die Zufriedenheit, die sie sonst empfand, sondern etwas Größeres. Eine Aufregung, die sie vor Energie praktisch vibrieren ließ.Aber da war keine Gefahr. Keine Angst. Keine Beklemmung oder Stress, die erklären würden, warum sie Geheimnisse vor mir hatte.Beim Mittagessen hatte sie mir gegenübergesessen, ein Lächeln spielte um ihre Lippen, während ich mit Marcus Lieferketten besprach. Alle paar Minuten erischte ich, wie sie mich mit diesem Lächeln anstarrte, und wenn sich unsere Blicke trafen, schaute sie schnell weg, als hätte ich sie bei etwas erwischt, das sie nicht hätte tun sollen.„Was?“, hatte ich schließlich gefragt und Marcus mitten im Satz unterbrochen.„Nichts.“ Aber das Lächeln war breiter geworden. „Du hast gesagt, Marcus?“Marcus hatte verwirrt zwischen uns hin- un
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