RaymondDer Schmerz riss mit einer solchen Gewalt durch mich hindurch, dass es sich anfühlte, als würde mein Körper von innen heraus auseinandergerissen werden. Jede Ader brannte wie geschmolzenes Eisen unter meiner Haut, während sich die Dunkelheit mit jedem Herzschlag schneller über meine Arme, meine Brust und meinen Hals ausbreitete.Ich konnte hören, wie Selina meinen Namen rief, ihre Stimme zitterte vor Panik. Doch sie klang unendlich weit entfernt, als würde ich unter einem endlosen Ozean versinken, während sie am Ufer stand und nach mir griff.Der Fluch hatte geduldig unter diesem Berg gewartet, fünf endlose Tage lang mit mir gefangen, mich gezwungen, das erdrückende Gewicht der Felsen zu ertragen, mich gezwungen, meinen gebrochenen Körper zu heilen, damit ich nicht starb, bevor er seine Rache nehmen konnte.Jetzt, da Selina mich endlich erreicht hatte, interessierte ihn die Freiheit nicht mehr. Er wollte Blut.„Töte mich!“, schrie ich und krallte mich in ihre Jacke, als eine w
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