Yuhwan hatte völlig die Kontrolle verloren. Er stand über dem Bett, seine kalten Fingerspitzen strichen langsam von Haneuls brennender Stirn über die Wange, bis sie schließlich auf dessen leicht geöffneten Lippen zum Stillstand kamen. In dem Moment, als dieser heiße, flache Atem seine Hand streifte, durchfuhr Yuhwan ein heftiger Schauer.Plötzlich schlug Haneul die Augen auf. Yuhwan setzte sich schwer auf die Bettkante, packte den Jüngeren fest am Kinn und zwang ihn, den Kopf zu heben. Der Blick, der ihn traf, strahlte eine solch dichte, erstickende Hitze aus, dass Yuhwan ihn am liebsten verschlungen hätte."Ah, ich habe so großen Durst…"Haneul murmelte es kaum hörbar. Getrieben von dem instinktiven Drang, das Feuer in seiner Kehle zu löschen, fuhr seine Zunge kurz über die trockenen Lippen.Es reichte, um Yuhwan vollends den Verstand zu rauben. Er vergaß jede Beherrschung, sprang vom Bett auf und eilte schnurstracks in die Küche.***Yuhwan hatte noch nie in seinem Leben jemanden mit
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