KARLS SICHTIch umklammerte das Lenkrad so fest, dass das Leder unter meinen Handflächen ächzte, als ich zum Wohnheim fuhr. Jedes Mal, wenn ich die Augen schloss, sah ich es vor mir – Saiges Hand auf Elians Schulter. Dieses lässige Grinsen. Elians Blick, ohne die Angst und die Vorsicht, die er sonst mir gegenüber zeigte.Ich hielt den Geländewagen in der Nähe des Studentenwohnheims an, der Motor lief leise im Leerlauf. Elian sah mich an, die Hand am Türgriff, und wartete entweder auf das übliche Kommando, mit mir zurückzukommen, oder auf die stillschweigende Erwartung, dass ich ihn die Nacht über begleiten würde.„Geh in dein Zimmer“, sagte ich, und meine Stimme klang kälter, als ich es beabsichtigt hatte.Elian hielt inne, die Stirn in Falten gelegt. „Du willst nicht … du willst nicht, dass ich vorbeikomme? Ich dachte, wir wären …“„Ich habe zu tun, Elian“, fuhr ich ihn an, schärfer als beabsichtigt. „Geh einfach. Schließ deine Tür ab.“Er wirkte besorgt, vielleicht sogar ein wenig g
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