Kapitel SechsundneunzigRhett POVDie Fernlichter warfen meinen Schatten lang und zackig über den nassen Kies. Kalter Regen knallte mir direkt ins Gesicht und durchtränkte innerhalb von Sekunden die Schultern meiner Jacke, aber ich spürte keinen Funken davon. Mein Puls raste in den Ohren wie ein Güterzug, die Sicht tunnelte sich, bis nur noch die beiden Typen im Scheinwerferlicht und der gebrochene Mann hinter ihnen existierten. Ich verlangsamte nicht. Ich marschierte direkt an dem heißen Kühlergrill des SUVs vorbei, Matsch spritzte gegen meine Stiefel, und trat mitten in den Raum zwischen ihnen, pflanzte die Füße fest in den Dreck. Eine große, eiskalte Hand schoss von hinten vor und packte meinen Oberarm mit einem hektischen, verzweifelten Griff. „Rhett—nein! Steig zurück ins Auto!“, Alexeis Stimme brach mitten durch, hoch und splitternd vor Panik, komplett befreit von jedem Rest Macht, den er je besessen hatte. Er versuchte, mich zurückzuziehen, versuchte, seinen breiten Körp
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