Die Luft im Penthouse war so schwer, dass man kaum schlucken konnte. Sechs Monate Stille hingen zwischen uns wie ein dritter Körper im Raum, und Rhett rührte sich nicht. Wich nicht zurück. Er stand einfach da vor dieser Glaswand, hinter der die Stadt in Orange und Gold brannte, und sah zu mir auf mit diesen dunklen, unergründlichen Augen, die meinen Schlaf für jeden einzelnen dieser hundertzweiundachtzig Nächte ruiniert hatten. Ich hatte gezählt. So bin ich nun mal. So sehe ich aus, wenn es um ihn geht – zwanghaft, mit weißen Knöcheln, eine einzige aufgewühlte Katastrophe. Mein Puls hämmerte gegen meine Schläfen. Ich machte einen Schritt auf ihn zu. Langsam. Bewusst. Die Art Schritt, die man macht, wenn man sich auf etwas zubewegt, das man so lange gewollt hat, dass es körperlich wehtut, und man Angst hat, dass eine einzige falsche Bewegung alles zerschmettern wird. Die Spitzen meiner Schuhe berührten fast seine Socken. Er stand barfuß. Selbst das traf mich – ein kleines, alltäglich
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