Kapitel EinundfünfzigRhett Sicht===Es war kaum 6:00 Uhr morgens, aber ich war bereits wach und schlich wie ein Dieb den dunklen Flur des Penthouses entlang. Mein Plan war einfach: einen schnellen Kaffee schnappen, den Sicherheitsleuten am Aufzug ausweichen und das McGuire-Gelände erreichen, bevor Alexei auch nur seine verdammten Augen öffnete.Ich ertrug kein weiteres intensives Gespräch. Ich ertrug es nicht, dass er in meinem Bereich stand und mich ansah, als würde ihm jeder Atemzug in meiner Lunge gehören.Ich stieß die Küchentür auf – und erstarrte.So viel zum Thema früh.Alexei saß bereits an der Kücheninsel. Er trug heute keinen seiner dreiteiligen Einschüchterungsanzüge. Er trug nur ein einfaches graues T-Shirt und eine lockere dunkle Hose, sein Haar war leicht zerzaust, und er hielt eine dampfende Tasse in der Hand. Die häusliche Schlichtheit davon traf mich wie eine Ohrfeige. Es fühlte sich viel zu normal an. Viel zu vertraut. Es war der absolute Wahnsinn, wenn man bedacht
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