Kapitel 128Lizas Perspektive„Dann traf ich Eros.“Ich schniefte und umklammerte das Mikrofon fester, als die Erinnerungen wieder hochkamen.„Als ich ihn zum ersten Mal traf, gab er mir das Gefühl, ich sei der einzige Mensch auf der Welt, der zählte. Er sagte mir, dass er mich liebte. Er überschüttete mich mit Geschenken, Aufmerksamkeit, Zuneigung …“Meine Stimme zitterte.„Als einsames Kind, das verzweifelt nach jemandem suchte, der sie wirklich lieben würde, dachte ich, ich hätte ihn endlich gefunden. Ich dachte, ich hätte jemanden gefunden, der mich so liebte, wie ich war. Jemanden, der bleiben würde. Jemanden, der für mich bis ans Äußerste gehen würde.“Ich hielt inne und schluckte den Kloß in meinem Hals hinunter.Dann wanderte mein Blick zu Eros. Er wich meinem Blick sofort aus.Ein bitteres Lächeln huschte über meine Lippen. „Also stellte ich ihn meinem Vater vor.“Ich blickte zurück in die Menge.„Und in dem Moment, als mein Vater von unserer Beziehung erfuhr, öffnete er Eros
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