LOGINKapitel 179Lizas PerspektiveIch fuhr vom Krankenhaus weg, während mir die Gedanken durch den Kopf schossen und ich nach einem Ort suchte, an dem ich anhalten konnte.Ich konnte Dominic und Bella nicht mit leeren Händen gegenübertreten. Ein kleiner Kiosk etwas weiter die Straße hinunter fiel mir ins Auge.Ich hielt an, stellte den Motor ab und eilte hinein.Mein Blick wanderte über die Regale, bis ich fand, was ich brauchte, und schnappte mir die Sachen: drei Dosen Pfefferspray … einen Feuerlöscher … und eine Einweg-Gesichtsmaske.Ich bezahlte alles und kehrte zu meinem Auto zurück, steckte die Pfeffersprays in meine Tasche und legte den Feuerlöscher auf den Beifahrersitz.Meine Hände zitterten, aber ich zwang mich, konzentriert zu bleiben.Ich wollte dort niemanden umbringen. Ich war mir nicht einmal sicher, wie ich nah genug herankommen würde, um sie aufzuhalten.Aber ich brauchte eine Möglichkeit, eine Ablenkung zu schaffen – etwas, das Jena eine Chance zur Flucht geben würde, wä
Kapitel 178Lizas PerspektiveIn dem Moment, als Dominic auf mein Auto zuging, setzte mein Herz einen Schlag aus.Er kam direkt auf uns zu, sein Gesichtsausdruck vor Wut verzerrt. Bella folgte ihm dicht auf den Fersen und musterte mich mit einem selbstgefälligen Lächeln, das mir eine Gänsehaut bereitete.Ich riss das Lenkrad herum, trat aufs Gaspedal und bog scharf vom Krankenhauseingang ab.„Was machst du denn da?“, rief die junge Frau neben mir und krallte sich am Rand ihres Sitzes fest. „Willst du nicht reingehen?“Ich schluckte schwer und warf einen Blick in den Rückspiegel.Dominic war stehen geblieben und starrte meinem Auto hinterher.Ich wandte mich meiner Beifahrerin zu.„Ich weiß, dass du Geld brauchst“, begann ich und hielt meine Stimme so ruhig wie möglich, obwohl mich die Panik fast überwältigte. „Und ich weiß nicht, wie viel Elliot dir bisher gegeben hat. Aber ich möchte, dass du etwas für mich tust. Etwas, das viel wichtiger ist als Geld.“Ihre Augen weiteten sich.„Bit
Kapitel 177Lizas PerspektiveWie zum Teufel sollte ich hier rauskommen und Jena aufhalten, bevor es zu spät war?Meine Gedanken rasten.In diesem Moment drangen Schritte näher.„Liza ist nicht in ihrem Zimmer“, verkündete Bella.„Was?“ Dominics Stimme wurde schärfer. „Wo zum Teufel ist sie dann?“„Bist du sicher, dass sie nicht mit Jena weggegangen ist?“, schlug Bella vor.„Ich werde es herausfinden.“ Es gab eine kurze Pause, bevor er fortfuhr: „Sie darf auf keinen Fall mit Jena ins Krankenhaus fahren.“Mein Herz hämmerte gegen meine Rippen.Ich presste meine zitternden Hände gegen meine Knie.Einen Moment später erfüllte das schrille Klingeln eines Telefons den Raum.Dominic meldete sich fast sofort. „Jena, ist Liza bei dir?“Ich hielt den Atem an.Es herrschte kurze Stille, während er ihrer Antwort lauschte.„Doktor Tom hat angerufen und dich gebeten, dich sofort mit ihm zu treffen“, sagte er. „Er sagt, es sei dringend.“Meine Finger ballten sich zu Fäusten.Er schickte sie absicht
Kapitel 176Lizas Perspektive*Abend*„Bist du sicher, dass du nicht mitkommen willst?“, fragte Jena und hielt Caspian fest in ihren Armen.Ich schüttelte den Kopf und unterdrückte die Tränen, die mir in die Augen stiegen, als ich sie ansah.Sie wollte noch etwas Zeit damit verbringen, Spaß mit uns zu haben und schöne Erinnerungen zu schaffen, solange sie es noch konnte. Aber mehr als alles andere schuldete sie diese kostbare Zeit ihrem Sohn. Caspian verdiente jeden Moment, den sie ihm schenken konnte.„Du solltest mit Caspian gehen“, sagte ich und brachte ein schwaches Lächeln zustande. Nach einer kurzen Pause fügte ich hinzu: „Vielleicht können wir morgen alle zusammen ausgehen.“Jena musterte meinen Gesichtsausdruck einen Moment lang, bevor sie nickte.„In Ordnung.“ Sie richtete Caspian in ihren Armen zurecht und ging zur Tür. „Ich habe heute Abend auch einen Termin bei meinem Arzt. Er hat mir gesagt, dass er eine letzte Behandlungsmethode entwickelt hat. Anscheinend liegt die Wahr
Kapitel 175Elliots PerspektiveIch atmete langsam ein, richtete mich auf meinem Stuhl auf und richtete meinen Blick auf die Kamera.Wo soll ich anfangen? Komm schon, Elliot, sprich aus deinem Herzen.„Guten Morgen, ihr alle.“Meine Stimme klang ruhig, als ich anfing.„Zunächst möchte ich mich bei allen entschuldigen, die durch die jüngsten Ereignisse rund um Toland Enterprise enttäuscht oder verwirrt wurden. Ich verstehe, dass die Nachrichten, die über mein Unternehmen kursieren, und die Vorwürfe gegen Mighty Entertainment viele Fragen aufgeworfen haben.“Ich machte eine kurze Pause, damit meine Worte wirken konnten.„Als Geschäftsführer von Toland Enterprise bin ich mir bewusst, dass ich die Verantwortung habe, auf diese Bedenken einzugehen, anstatt zu schweigen und Gerüchte sich ausbreiten zu lassen. Deshalb gebe ich heute diese Erklärung ab.“Ich beugte mich leicht vor, ohne den Blick von der Kamera abzuwenden.„Um ehrlich zu sein: Bevor diese Kontroverse begann, hatte ich noch n
Kapitel 174Aus Elliots SichtSobald ich zu Hause ankam, stieg ich aus dem Auto und ging hinein.Ich ging direkt zur Bar, schnappte mir eine Flasche Schnaps und schenkte mir etwas in ein Glas ein. Ohne zu zögern hob ich es an meine Lippen und kippte den gesamten Inhalt hinunter.Das brennende Gefühl glitt mir die Kehle hinunter, doch es trug kaum dazu bei, den Schmerz in meiner Brust zu lindern.„Elliot“, rief Liam.Ich warf ihm einen Blick zu, als er näherkam und sich auf den Stuhl mir gegenüber setzte, den Blick fest auf mein Gesicht gerichtet.Ich ignorierte ihn, griff nach der Flasche und schenkte mir noch ein Glas ein.„Elliot, du solltest vorsichtig sein“, warnte er.Ich lachte humorlos auf, bevor ich das Glas leerte.„Liam, es tut so weh.“ Meine Stimme wurde leiser, während ich auf den Schnaps in meiner Hand starrte. „Liza hilft mir immer noch, auch von dort, wo immer sie gerade ist, aber ich kann sie nicht finden.“„Du wirst sie finden“, versicherte mir Liam mit fester Stimme.
Kapitel 5 „Eros?“, sagte ich laut genug, dass Elliot mich hören konnte.„Was ist los?“, fragte er besorgt.„Eros ist mit einer Frau hier, das Paar, das draußen sitzt“, verriet ich, während sich mein Kiefer zusammenpresste.Elliot blieb sofort stehen und wandte sich mir zu, während ich fortfuhr.„E
Kapitel 4„Verlängere den Vertrag auf drei Jahre statt vier Monate.“Drei Jahre? Drei verdammte Jahre … na ja, ich bin dabei, wenn das der Preis ist, und es scheint, als hasse Elliot Eros noch mehr als ich … das ist perfekt.„Du willst drei Jahre? Dann hilf mir nicht nur dabei, zu genesen …“ Ich hi
Kapitel 3„Ich lasse dir Zeit, dich auszuruhen und darüber nachzudenken, aber ich werde zurückkommen, um deine Antwort zu hören.“Ein leichtes Lächeln umspielte seine Lippen, als er die Hände in die Taschen steckte und zur Tür ging. Kurz bevor er hinausging, warf er mir einen Blick zu und schloss d
Kapitel 1Lizas Perspektive*Ich habe ihn gefunden*. Ich las die Nachricht mit klopfendem Herzen. *Wo?* tippte ich und klickte auf „Senden“.*Merit Hotel*. Sina, meine Spionin, antwortete, und mein Herz schwoll an. Einen berühmten Filmstar zu heiraten, muss ich sagen, ist nicht so einfach und per







