Corvin klopfte am nächsten Morgen an meine Tür, bevor die Sonne vollständig aufgegangen war.Ich war bereits wach, Ren neben mir, der die Augen öffnete, als das Klopfen kam.„Ich komme", rief ich.Ren stand auf, ohne Frage, zog sich an.Ich auch.Wir öffneten die Tür zusammen.Corvin stand allein, sein Gesicht anders als gestern – nicht weicher, aber aufgeräumter, als hätte er die Nacht genutzt, um Entscheidungen zu treffen, die er trägt.„Ich muss euch etwas zeigen", sagte er.„Was?", fragte Ren sofort.„Nicht hier", sagte Corvin. „Draußen."Wir weckten die anderen, nicht weil es Pflicht war, sondern weil solche Momente zu wichtig waren für Einzelentscheidungen.Finn, Kas, Dael – alle im Hof, bevor die Sonne den Waldrand erreicht hatte.Corvin führte uns nicht weit – zwanzig Minuten vom Tor, in den Wald, auf einen kleinen Hügel, der auf eine Senke hinabschaute.In der Senke: nichts.Gras, Steine, Wald.Aber der Boden war kalt, obwohl es keinen Frost gab.Ich spürte es sofort.„Was is
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