Wir brachen am nächsten Morgen auf, zu viert.Soren begleitete uns zum Rand des Dorfes, weiter als nötig, wie jemand, der den Moment verlängert, ohne es zugeben zu wollen.Riva stand bei ihm, weil Riva überall stand, wo etwas Wichtiges passierte.„Du bleibst", sagte Kas zu Soren, nicht als Frage, sondern als Feststellung, die er brauchte, um es real zu machen.„Ja."„Das gefällt mir nicht."„Das weiß ich."„Aber es ist richtig."„Ja."Kas schaute ihn an, dann umarmte er ihn, kurz, fester als sonst.Finn drückte Sorens Schulter, sagte nichts, was das Richtige war.Ren und Soren schüttelten sich nicht die Hand, umarmten sich nicht – sie schauten sich an, zwei Männer, die zu viel zusammen erlebt hatten, um Gesten zu brauchen.Dann war es mein Moment.„Täglich", sagte ich.„Täglich", sagte er.„Und wenn etwas passiert—"„Dann bin ich derjenige, der schreibt, bevor du frägst."„Das war die richtige Antwort."Er küsste meine Stirn, kurz, dann meine Lippen, kürzer als ich wollte, aber genug
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